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  • Schulhof Rundumblick
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  • Bibliothek Sitzecke
  • Zauberei mit Elektrostatik
  • Absorption Na-Flamme

Aktuelles

Herbsttreffen der Direktoren und Internatsleiter

  • 1 Gruppenbild vor Mensa mit Schloss zugeschnitten
  • 2 Tagungsraum Ausschnitt
  • 3 Kutschfahrt Herr Schauer

Vom 11. bis 12. Oktober trafen sich die Direktoren und Internatsleiter der staatlichen bayerischen Internatsschulen in Hohenschwangau zu ihrer jährlichen Herbsttagung. Die von OStD Brendel geleitete Tagung hatte neben aktuellen Informationen aus dem Kultusministerium durch MR Zahlhaas und Vorstellung des neuen Landesamts für Schule vor allem den Erfahrungsaustausch zwischen den Schulen und Internaten zum Ziel. Daneben wurde zum Thema Mobbing das in Hohenschwangau etablierte Projekt „Digitale Helden“ von Marion Biedermann und Kathrin Kiesewetter vorgestellt. Umrahmt wurde das Herbsttreffen mit einer Führung im Schloß Neuschwanstein inklusive Kutschfahrt sowie einem abendlichen kleinen Konzert des Hohenschwangauer Streicherensembles unter der Leitung von Britta Schneeberger. Ein Team aus Internatschülerinnen und –schülern unterstützte tatkräftig und motiviert Schul- und Internatsleitung sowie die Küche bei der Durchführung der Veranstaltung und verkörperte unseren Gästen gegenüber die Hogauer Gastfreundschaft.

OStR Florian v. Polenz

Willkommensseminar für Neu-Internatler

  • 1 Vorstellungsrunde
  • 2 CultuRallye 1
  • 2 CultuRallye 2

Am 2. und 3. Oktober 2019 fand zum zweiten Mal das zweitägige Willkommensseminar für neue Internatschülerinnen und -schüler statt, um den Einstieg in die Internatsgemeinschaft und das Kennenlernen zu vereinfachen. Anknüpfend an den guten Erfahrungen des Vorjahres wanderten daher 36 Jugendliche von Hohenschwangau zum erlebnispädagogischen Tagungshaus von Outward Bound. Nach einer Kennenlernphase in Kleingruppen wurden verschiedene Übungen und Spiele zum Thema Perspektivwechsel und Fremdsein durchgeführt. Am Abend konnte je nach Laune entweder am Lagerfeuer gesessen oder in der Kellerbar Billard, Tischtennis gespielt werden. Alternativ wurde ein Film über eine Reise um die Welt gezeigt, in dem viele Länder vorkamen, aus denen auch Mitschülerinnen und Mitschüler von uns kommen.

Am zweiten Tag stellten sich drei Gruppen der Herausforderung, gemeinsam in einer Seilschaft auf einen hohen Baum am Bergwald zu klettern. Leider konnten nicht alle dabei voll mitmachen, aber andere wollten gar nicht wieder runter kommen und stiegen dabei bis fast in den Wipfel! Im zweiten Teil des Tages hieß es, in mehreren Kleingruppen mit vorgegebenem Material am Bannwaldsee Flöße bauen und damit auch auf dem See zu fahren. Die Begeisterung war zu Beginn angesichts der wirklich kalten Temperaturen sehr verhalten, aber nach einigen Tassen heißem süßen Tee nahm die Aktion dann irgendwann Form an und letztendlich schafften es doch fünf Flöße aufs Wasser.

OStR Florian v. Polenz

Gymnasium Hohenschwangau gedenkt am Freitag, dem 8. November, der Reichspogromnacht 1938

2019 11 08 Lesenacht Pogrom2„Kein gutes Gefühl“ – vom stillen Schweigen zum lauten Schweigen

„Wir werden wirklich an dieser Sache zugrunde gehen“, notiert am 14. Januar 1933 Viktor Klemperer in seinem Tagebuch und meint damit die Schwierigkeiten beim Hausbau. Die Tagebücher von 1933 bis 1945 des Romanisten Klemperer sind wichtige Schilderungen des Alltags im Nationalsozialismus, den er als zum Protestantismus konvertierter Jude nur dokumentieren kann, weil er in einer Mischehe, wie man damals sagte, lebte – trotzdem war er ständig von „Evakuierung“ (Deportation!) bedroht.

Noch im Januar 1933 ist das Ausmaß der Diktatur des Nationalsozialismus völlig unvorstellbar. Im Jahr 2019 gilt dies nicht mehr, umso erschütternder sind die Anschläge auf eine Synagoge in Halle und eine Moschee in Dortmund. Deshalb gedachte das Gymnasium Hohenschwangau mit einer szenischen Lesung des schwierigen deutschen Gedenktages 9. November, der von Mitgliedern des Hogauer Lehrerkollegiums sowie den Schülerinnen Regina Hengge und Anabel Kreutzer vorbereitet wurde.

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Goldmedaille auf weltgrößter Erfindermesse iENA

2019 11 13 iENA LeonHeissZusammen mit Christoph Müßig (Maristengymnasium, Fürstenzell), Benno Winkler (Otto-Kühne-Schule, Bonn) und Carl Ehlers (Wilhelm-Gymnasium, Hamburg) betreibe ich, Leon Heiß (rechts im Bild), seit über zwei Jahren Forschung zur Verbesserung satellitengestützter Navigation anhand kapazitiver Beschleunigungssensoren. Das Forschungsprojekt fand seinen Ursprung auf dem halbjährigen Auslandsaufenthalt „Klassenzimmer unter Segeln 2017/2018“. Nach vielen Monaten intensiver Arbeit in Kooperation mit vier Sponsoren, die uns hochpräzise Sensoren bereitstellen, sind wir nun in der Lage, eine funktionsfähige Messstation und zugehörige Algorithmen zur Verarbeitung zu präsentieren. Auf der jährlichen Erfindermesse iENA in Nürnberg, die seit einigen Jahren ein weltweit bekannter Treffpunkt zum Austausch neuer Ideen und Innovationen ist, stellten wir der internationalen Jury aus Wissenschaftlern und Vertretern aus Industrie und Forschung unser Projekt „Trägheitsnavigation mit Beschleunigungssensoren“ vor. Die vielversprechenden Ergebnisse stießen bei der Jury auf viel Anerkennung, sodass wir den 1. Preis, verbunden mit einer Goldmedaille, verliehen bekamen. Demnächst wird unser System voraussichtlich auf Erfindermessen in China, Indien und Kroatien präsentiert und wir freuen uns auf weitere Erfolge.

Leon Heiß (Q12)

Schüler lernen bei NaturVision-Filmtagen in Füssen

2019 11 12 NaturVision FilmtageAnlässlich der NaturVision-Filmtage in Füssen am 12. und 13. November 2019 hatten die Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen die Gelegenheit, zwei preisgekrönte Naturfilm-Produktion exklusiv im Alpenfilmtheater Füssen erleben zu können. Am Dienstag, den 12.11. wurden ein Film zum Bienensterben (Ausgebrummt – Insektensterben in Deutschland) sowie ein weiterer Film über das Ökosystem Bach (Der Bach) gezeigt.
Das Insektensterben in Deutschland hat dramatische Formen angenommen: Der erste Film beschäftigte sich dementsprechend mit den Ursachen für das Verschwinden der Insekten, den daraus resultierenden Kettenreaktionen in der Natur und möglichen Lösungsansätzen. Der zweite Film bot unter Verwendung bildgewaltiger Darstellungen einen spannenden Einblick in das abwechslungsreiche Leben innerhalb des Biotops Bach.
Im Anschluss hatten die Schüler die Möglichkeit, Fragen an den Hobby-Imker Hubert Endhardt zu richten. Er regte die Schüler durch alltagsnahe Beispiele zu einem sensibleren Umgang mit unserer empfindlichen Natur an.

StRefin Selina Fichtner, StRef Philipp Walter