Aktuelles

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Austausch mit Banagher College Oktober 2022

Vom 5.10.2022-12.10.2022 reisten 19 Ho’gauer Schüler und Schülerinnen zusammen mit Herrn Kiesel und Frau Schmid nach Irland, wo sie eine Woche lang unsere Gastschule in Banagher besuchten. Im Zentrum des Austausches stand das Kennenlernen der irischen Geschichte, Gesellschaft und Kultur sowie selbstverständlich auch die Verbesserung der Sprachkenntnisse. Ein wichtiger Bestandteil der Fahrt war die gemeinsame Arbeit der deutschen und irischen Schüler*innen an binationalen Lernprojekten. Diese widmeten sich unter anderem der Frage nach der eigenen kulturellen Identität: So galt es etwa während der gemeinsamen Stadtführungen in Füssen, München, Galway und dem Umland von Banagher im Rahmen einer Fotorallye nach Ausdrucksformen der eigenen Kultur zu suchen, von Fremdzuschreibungen abzugrenzen und die Ergebnisse auf einer interaktiven Kollaborationsplattform zu sichern. Dabei zeigte sich, dass sich beide Gegenden in einem interessanten Spannungsverhältnis zwischen regionaler und nationaler Identität (bayrisch-deutsch) bzw. zwischen einem regionalen und einem durch eine gemeinsame Sprache definierten Kulturraum (irisch-englisch) befinden. Interkulturelles Verständnis sollte auch im Rahmen eines Vergleichs der Schulsysteme und der Erstellung eines digitalen zweisprachigen bayrisch-irischen Kochbuchs aufgebaut werden. Ein weiteres Beispiel für eine gemeinsam bewältigte Lernaufgabe kann im Anhang eingesehen werden: Zum Abschluss des Austausches verfassten die irischen und deutschen Schüler*innen einen Reiseblog, der die wichtigsten Unternehmungen der aufregenden und lehrreichen Woche in Banagher dokumentiert. Sd

Travel Blog: Banagher 5.10.2022-12.10.2022

Nachhaltige Kerzen aus Hogau!

Dkerzen-1.jpg ie Teilnehmer am Begabtenkurs Produktion umweltfreundlicher Alltagsprodukte stehen seit Beginn des Schuljahres fleißig im Labor, um nachhaltige, klimafreundlichere Kerzen herzustellen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Kerzen bestehen unsere Kerzen dabei nicht aus Paraffinwachs, sondern aus Raps-, Bienen-, oder Sojawachs. Paraffinwachs ist ein Erdölprodukt und hat somit sowohl in seiner Herstellung als auch während seiner Nutzung eine schlechte Klimabilanz. Nachwachsende Rohstoffe wie Raps- oder Sojapflanzen dagegen nehmen während des Anbaus Kohlenstoffdioxid auf und wandeln dieses in Traubenzucker um. Diesen können die Pflanzen unter anderem zum Wachsen, zur Bildung von Blütennektar oder zur Fruchtbildung nutzen. Beim Verbrennen von aus Pflanzen erzeugtem Wachs, welches in der Regel aus den Pflanzenölen hergestellt wird, entsteht dieses gebundene Kohlenstoffdioxid nun wieder und kann von den neu angebauten Pflanzen wieder aufgenommen und genutzt werden. Dadurch entsteht ein (mehr oder weniger) geschlossener Kohlenstoffkreislauf und unsere Atmosphäre wird nicht zusätzlich mit Kohlenstoffdioxid angereichert.

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Neben pflanzenbasierten Wachsen gibt es auch mehrere nachhaltige tierbasierte Wachse. Zum einen das Bienenwachs, welches mit seiner Farbe und seinem besonderen Duft automatisch eine wärmende Weihnachtsstimmung erzeugt. Auch Bienenwachs ist deutlich umwelt- und klimafreundlicher als Paraffinwachs, da hierfür kein Erdöl gewonnen und verarbeitet werden muss, Bienenwachs entsteht auf natürlichen Wegen. Ein weiteres tierbasiertes Wachs wäre das Stearinwachs aus Schweinefett. Dieses wurde vom Begabtenkurs aus Beschaffungsgründen nicht verwendet, ist aber ebenfalls umweltfreundlich, da Schweinefett oft als Schlachtabfall ungenutzt weggeschmissen werden muss. Durch die Verarbeitung von Schweinefett können so Schweine vollumfänglicher genutzt werden, was wiederum die Umweltbilanz der Tierhaltung verbessert.

StR Sponbrucker

HOGAU Baumpflanz-Aktion: Schüler pflanzen Bäume am Illasbergsee

Die Klassen 10bp und 10cp des Gymnasium Hohenschwangau starteten am Montag, den 14.11.2022, eine Baumpflanz-Aktion am Illasbergsee. Im Rahmen eines Förderprogramms und einer Zusammenarbeit mit der Gemeinde Halblech pflanzten die Schülerinnen und Schüler über 400 Bäume.

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Auf der Klimakonferenz 2022 wurde über die Bekämpfung des immer mehr präsenten Klimawandels diskutiert. Eine Maßnahme zu einer solchen Eindämmung bildet hierbei die Reduzierung des CO2 -Anteils in der Luft und Atmosphäre. Das Treibhausgas CO2 fördert, wie die Bezeichnung bereits vermuten lässt, den Treibhauseffekt, durch den unter anderem eine globale Klimaveränderung, ein Anstieg des Wasserspiegels der Ozeane sowie das Schmelzen von Gletschern verursacht werden. Deswegen ist es den Teilnehmern und Förderern des Projekts ein Anliegen durch das Pflanzen der Bäume dem Klimawandel geschickt entgegenzuwirken. Bäume können CO2 in Holz umwandeln und verringern somit den Treibhauseffekt.

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Die Schülerinnen und Schüler starteten gemeinsam mit den Lehrkräften Michael Wörnzhofer und Dr. Andrea Hoffmeister mit dem Bus zum Illasbergsee. Dort angekommen wurden sie zu einem Bereich mit vorherigem Borkenkäferbefall geführt, in dem die Bäume gepflanzt werden sollten. Zum Schutz vor Rot- und Rehwild war dieser Bereich umzäunt. Dabei wurden die Jugendlichen von der Försterin Annerose Schneider begrüßt und über das Programm informiert. Mit viel Motivation wurden 200 Weißtannen, 100 Wildkirschen sowie 50 Spitzahorne und 50 Wildäpfel fachgerecht gepflanzt.

In Zusammenarbeit mit dem Walderlebniszentrum wurde zudem Hintergrundinformation in Form von waldpädagogischen Erlebnisspielen angeboten, z.B. der Ablauf der CO2 -Bindung in der Photosynthese. Dabei wurde den Schülern noch einmal deutlich, inwiefern sie durch das Baumpflanzen einen positiven Beitrag für unsere Umwelt leisten.

Der Förderverein des Gymnasiums Hohenschwangau unterstützte die Pflanzaktion sowohl in der Übernahme der Fahrtkosten, aber auch in der Stiftung der kleinen Stärkung in Form von frischen Brezn und Erfrischungsgetränken.

Letztendlich setzten sich die Schüler an diesem Tag durch ein gelungenes Projekt sinnvoll gegen den Klimawandel ein und lernten zugleich vieles über unsere Wälder dazu.

Von Maximilian Heinz

Biologie hautnah im Reptilienzoo!

Unser Ausflug begann damit, dass sich das P-Seminar Naturfotografie und das P-Seminar Digitale Lernspiele im Biologieunterricht inklusive den Seminarleitern Herr Wörnzhofer und Herr Sponbrucker auf einen freudigen Fußmarsch begaben, welcher über vier Kilometer den Reptilienzoo Füssen zum Ziel hatte. Als wir nach einer dreiviertel Stunde an unserem Zielort eintrafen, betraten wir den Reptilienzoo neugierig. Sogleich schallte uns das ohren-betäubende Geschrei der roten und blauen Aras entgegen, welche sich zusammen mit etlichen Schlangen, ein paar Erdmännchen, weiteren Vögeln und einer großen Anzahl anderer exotischer Reptilien und Amphibien in dem alten Fabrikgebäude befanden. Von dieser Fülle an Leben überwältigt, machten sich die Schüler des P-Seminars Naturfotografie auch gleich an die ihnen angetraute Aufgabe, die Tiere mit ihren Kameras einzufangen. Die Teilnehmer der beiden Seminare konnten einen detaillierten Einblick über die Lebensweise und die Vielfalt an Wirbeltieren gewinnen und für ihre jeweiligen Seminartätigkeiten gewinnbringend nutzen.

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Dieser Ausflug hat uns allen eine große Freude bereitet und die meisten von uns sind durchaus gewillt, den Reptilienzoo Füssen ein weiteres Mal zu besuchen.

Text: Laurenz Schweizer, Bilder: Larissa Fahr

Dem Papier auf der Spur – Hogauer Begabtenkurs unterwegs im Papierwerk in Schongau

Papier ist nicht gleich Papier! Das wurde den Teilnehmern des Begabtenkurses während der Führung durch das Papierwerk von UPM Schongau schnell klar. Unter Leitung unserer Ansprechpartnerin Frau Riedel, welche selbst einst in Hogau zur Schule ging, klärten mehrere Werksmitarbeiter über den Prozess der Papierherstellung auf und erläuterten dabei sowohl die Papierherstellung aus frischem Holz als auch aus wiederverwertetem Altpapier. Dabei konnten die Schüler auch einen detaillierten Einblick in die Funktionsweise der einzelnen, dafür notwendigen Maschinen gewinnen.

begabtenkurs umwelt papier 1

Um Papier herzustellen, werden zu Beginn Hackschnitzel (= kleine Holzstückchen), die den Zellstoff für die Papierproduktion beinhalten, angeliefert und anschließend chemisch aufgeschlossen. Durch die chemische Behandlung kann der Zellstoff von anderen Holzstoffen wie Lignin, welche nicht zur Papierproduktion taugen, abgetrennt werden. Der entstandene Stoffauflauf kann nun in eine riesige Papiermaschine gegeben werden, welche diesen unter anderem von Verunreinigungen befreit, zusammenpresst, trocknet und glättet, sodass daraus am Ende fertiges Papier, welches nur noch aufgerollt werden muss, gebildet wird. Beeindruckt von den großen, heißen, dampfigen Maschinen und den tonnenschweren Papierrollen, unter welche man lieber nicht geraten möchte, gingen die Schüler weiter zur Altpapiersammelstelle. Dort bot sich ihnen ein Anblick des Schreckens. Neben Papier fanden sich dort kiloweise Metallabfälle sowie Kunststoffe wie CDs und Plastiktüten. Sichtlich deprimiert erklärte uns der Werksmitarbeiter, dass dies leider Alltag sei, da auch heute noch viele Menschen die Mülltrennung nicht beherzigen würden. Das Altpapier selbst kann, nachdem es von Druckerfarben befreit worden ist, dem neuen Papier beigemengt werden, sodass auch bei der Papierproduktion nachhaltiger gewirtschaftet wird. UPM Schongau verwendet für die Papierherstellung sogar bis zu 90% Altpapier und setzt somit besonders stark auf Nachhaltigkeit!

begabtenkurs umwelt papier 2

Wir bedanken uns sehr dafür, dass wir einen tieferen Einblick in die Papierherstellung gewinnen konnten und laden Frau Riedel herzlichst ein, zur 75-Jahrfeier des Gymnasiums Hohenschwangau zu kommen. Wir würden uns sehr freuen!

StR Sponbrucker

Weihnachtsbasar – Aber nachhaltig!

weihnachtsbasar umweltAm Freitag des vierten Adventswochenendes fand traditionell der Hogauer Weihnachtsbasar statt. Dieses Jahr bereicherte der Wahlkurs „Umwelt- und Naturschutz“ diesen um nachhaltige Seifen und klimafreundlichere Kerzen. Die Umweltschützer bereiteten sich seit Oktober wöchentlich auf den Weihnachtsbasar vor und fertigten in mühsamer Handarbeit (!) Kerzen in allen möglichen Farben und Formen. Die Kerzen bestehen dabei aus Soja- oder Bienenwachs, welche im Vergleich zum auf Erdöl basierenden Paraffinwachs eine bessere Klima- und Umweltbilanz aufweisen. Auch die bunten, duftenden Seifen, deren Herstellung durch den Verzicht auf Natronlauge auf eine umweltschonendere Art und Weise gelingt, kamen bei den Besuchern gut an. Da wir fast alle Seifen und Kerzen verkaufen konnten, kam eine beträchtliche Summe für den guten Zweck zusammen. Wir wünschen allen Käufern viel Freude an ihren Produkten und euch allen frohe, besinnliche Weihnachten!

StR Sponbrucker

Trampolinspringende Laser-Ritter retten die Galaxis

Fünf mutige Internatshelden wagten sich am 17.12.2022 in die heiligen Lasertaghallen des Code Red-Actionparks in Kempten. Die Mission: Rettet die Galaxis! Konzentriert und zielorientiert beschützten die Lasertaghelden bravourös unsere Galaxie hauptsächlich vor mit Lasern bestückten Kleinkindern. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Mission entspannten sich unsere Ritter anschließend beim gemütlichen Trampolinspringen und belohnten sich mit Pizza und Eis.

Lasertagfoto
Die wagemutigen Laser-Ritter nach getaner Arbeit

StR Stefan Sponbrucker