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Imagefilm der staatlichen Heimschulen Bayerns unter Mitwirkung des Gymnasiums Hohenschwangau

Das Gymnasium Hohenschwangau hat zum Tag der offenen Türe eingeladen

Schülerinnen und Schüler, die ab September 2026 die 5. Jahrgangsstufe an unserer Schule besuchen möchten, finden alle Informationen rund um die Anmeldung sowie Online-Voranmeldung durch Klicken auf folgenden Link:

Einschreibung für die 5. Klassen

Unser Tag der offenen Türe fand am 11.3.2026 für alle interessierten Viertklässler der Grundschulen statt. Dabei konnten die Eltern mit ihren Kindern die ganze Schule besichtigen und mit den Lehrkräften sowie der Schulleitung in Kontakt treten.

Ein tolles, abwechslungsreiches Programm mit Sport- und Musikeinlagen, Experimenten in Physik und Chemie, Basteln mit unseren Kunstlehrerinnen und vieles mehr, erwartete sowohl die Kinder wie ihre Eltern, damit sie sich gemeinsam ein Bild von Hogau machen konnten. Auch ein Cafe zum gemütlichen Beisammensitzen und gegenseitigem Austausch war eingerichtet.

Bis 19:00 Uhr standen Lehrkräfte und Schulleitung für persönliche Gespräche und Führungen durch das Schulhaus zur Verfügung, unterstützt von zahlreichen Schülern unserer Schule.

Gerne können Sie sich unseren Imagefilm hier anschauen:

Aufnahmetest in das PZW-Projekt
Achtung : Terminänderung
für Schüler der kommenden 5. Klasse
am 17.04.2026 um 14:00 Uhr
in der Turnhalle des Gymnasiums Hohenschwangau
weitere Informationen
Angebot eines Beratungs-Telefons

Wenn SIe Informationen zum Angebot unserer Schule wünschen oder Fragen zur Einschreibung Ihres Kindes haben, stehen wir Ihnen gerne in der Zeit von 9 bis 12 Uhr (montags bis freitags) unter der Telefonnummer 08362 / 93005-0 für ein persönliches Gespräch zur Verfügung.


Sommers Weltliteratur für die Q12 und Q13

„Mission: Storycheck“ Im Schnelldurchlauf durch deutsche Literaturklassiker

Der durch den youtube-Kanal „Sommers Weltliteratur to go“ bekannte Dramaturg und GrimmeOnline-Preisträger Michael Sommer stattete unserer Schule am 10.03. einen Besuch ab, um die Schülerinnen und Schüler der Q12 und Q13 auf einen Schnelldurchlauf durch einige Klassiker der deutschen Literaturgeschichte mitzunehmen.

In Begleitung seines Ensembles von über 100 Playmobilfiguren in allen erdenklichen Formen, Farben und Größen beeindruckte Sommer durch das aberwitzige Tempo und die dabei minutiöse Präzision seiner Live-Performance – alle Bewegungen, Kulissenwechsel, Auftritte und Abgänge der Protagonisten sind dabei genau einstudiert. Damit die Schülerinnen und Schüler bei der Menge an Informationen und Namen nicht überfordert werden, wird das Publikum per Smartphone nach jedem Text interaktiv in die Vorführung eingebunden und kann dem Künstler Fragen stellen (z.B. nach dem am meisten überschätzten Literaturklassiker) oder die eigene Textkenntnis per Abstimmung überprüfen (z.B. bei der Pflichtlektüre ‚Heimsuchung‘). Auf diese Weise werden auch weitere Fragen aufgeworfen, etwa wieso in einer Mehrheit der Texte Mord meist die Problemlösungsstrategie Nr. 1 ist und wieso am Ende doch beinahe immer das Patriarchat die Oberhand behält. Laut Sommer sei es deshalb so wichtig, die Literaturklassiker zu lesen und sie kritisch zu hinterfragen, gerade um in gesellschaftlich und politisch aufwühlenden Zeiten auf einer stabilen Wertebasis stehen zu können.

Die vielen interessierten Fragen und das durchwegs positive Feedback belegen, dass hierbei selbst nicht-Deutsch-affine Schülerinnen und Schüler einen gleichermaßen unterhaltsamen und lehrreichen Vormittag erlebten.

Pe

Theaterfahrt Q12 „Der zerbrochne Krug“

Am 25.03.2026 besuchte die Q12 im Rahmen des Deutschunterrichts eine Aufführung von Heinrich von KleistsTheaterstück „Der zerbrochne Krug“ am Volkstheater München. Die Theaterfahrt bot den Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit, das abiturrelevante Stück nicht nur im Unterricht zu behandeln, sondern auch live auf der Bühne zu erleben. Die moderne Inszenierung überzeugte durch ein abwechslungsreiches Bühnenbild mit Drehbühne, eindrucksvolle schauspielerische Leistungen und eine gelungene Verbindung von humorvollen und gesellschaftskritischen Elementen. Besonders interessant war es, die Figuren und Konflikte, die zuvor im Unterricht analysiert worden waren, in einer lebendigen Darstellung zu sehen.

Gerade die von der Textvorlage etwas abweichende Schlussszene regte im Anschluss zu zahlreichen Gesprächen und Diskussionen an und stellte für viele eine bereichernde Ergänzung zum Unterricht dar. Insgesamt war die Theaterfahrt ein kulturell wertvoller und schöner Abend für die gesamte Q12.

Maria Niedermayer

Pe

känguru-Wettbewerb

am Donnerstag, den 19. März 2026

253 Schülerinnen und Schüler haben sich in diesem Schuljahr zum Känguruwettbewerb angemeldet, einem mathematischen Multiple-Choice-Wettbewerb für rund 6 Millionen Teilnehmer in über 100 Ländern weltweit.

Der Schulleiter Herr Schauer und die Mathematiklehrerin Frau Hofmann freuten sich, vier Gewinnern tolle Preise überreichen zu können.

Tanja Hofmann

Geographische Exkursion in Füssen

Spuren von Eiszeit und Industrialisierung im Heimatraum

Im Rahmen einer geographischen Exkursion machten sich drei Geographiekurse aus der Q12 und Q13 auf den Weg nach Füssen, um die Spuren der Eiszeit sowie die historische Entwicklung der Stadt vor Ort zu erkunden. Bereits zu Beginn wurde deutlich, dass sich viele Inhalte aus dem Unterricht außerhalb des Klassenzimmers nicht nur besser nachvollziehen, sondern auch deutlich anschaulicher erleben lassen. Die Kombination aus eigenständigem Beobachten, praktischen Untersuchungen und fachlicher Einordnung vor Ort ermöglichte ein vertieftes und nachhaltigeres Verständnis geographischer Zusammenhänge.

Der erste Teil der Exkursion führte unsere Gruppe zu den ehemaligen Hanfwerken sowie in das Stadtmuseum. In den historischen Gebäuden konnten wir nachvollziehen, wie die Anlage früher genutzt wurde und in welchem Zustand sie sich heute befindet. Besonders eindrucksvoll war dabei der Kontrast zwischen der ursprünglichen industriellen Nutzung und den geplanten Veränderungen. Die unter Denkmalschutz stehenden Gebäude sollen künftig zu einem Familienhotel umgebaut werden, wobei gleichzeitig versucht wird, die Interessen der derzeitigen Kleinunternehmer zu berücksichtigen. Dadurch wurde deutlich, wie komplex die Verbindung von wirtschaftlicher Entwicklung, Denkmalschutz und sozialer Verantwortung sein kann. Wir konnten direkt vor Ort beobachten, wie sich Tradition und moderne Nutzung miteinander verbinden lassen und welche Herausforderungen damit verbunden sind.

Im Stadtmuseum erhielten wir anschließend vertiefende Einblicke in die Geschichte der Hanfverarbeitung in der Region. Neben einer informativen Führung konnten wir auch einen Film zur damaligen Produktion sehen, der anschaulich zeigte, wie arbeitsintensiv und handwerklich geprägt die Herstellung früher war. Die einzelnen Verarbeitungsschritte wurden nachvollziehbar dargestellt und vermittelten einen guten Eindruck davon, welche Bedeutung diese Industrie einst für die Region hatte.

Der zweite Teil der Exkursion konzentrierte sich auf die Spuren der Eiszeit und deren geologische Auswirkungen. In der Altstadt sowie später in Bad Faulenbach untersuchten wir verschiedene Gesteine, die durch Gletscherbewegungen in diese Region transportiert wurden. Dabei wurde deutlich, wie stark die Landschaft durch glaziale Prozesse geprägt ist und wie weitreichend die Auswirkungen der Eiszeit bis heute sind. Besonders interessant war ein Experiment zur Bestimmung des Carbonatgehalts. Mithilfe von verdünnter Salzsäure konnten wir feststellen, ob Calcit in den Gesteinen enthalten ist, da dieses bei Kontakt mit der Säure sichtbar reagiert.

Auf dem Weg nach Bad Faulenbach entdeckten wir zudem auffällig riechende Bäche, deren Geruch auf Schwefelverbindungen zurückzuführen ist. Auch dies stellte ein anschauliches Beispiel für natürliche geochemische Prozesse dar, die sich direkt vor Ort beobachten lassen. Darüber hinaus führten wir einfache Härtetests durch, um die Widerstandsfähigkeit verschiedener Gesteine zu bestimmen. Mit Hilfsmitteln wie einer Nagelfeile, dem Fingernagel oder einem Hammer konnten wir die Gesteine unterschiedlichen Härtegraden zuordnen und unser Wissen praktisch anwenden.

Ein besonderes Highlight bildete abschließend der Besuch des Lechfalls, bei dem wir uns intensiv mit dem Wasserstand, der Strömungsdynamik sowie den geologischen Gegebenheiten vor Ort beschäftigten.

Lara Beck, Jessica Renk und Lina Bertle

Internatsmountainbiken mit Herrn Kiesel

Mountainbikeausfahrt mit Internatsschülern am 16.04.26 von Ho'gau über Pinswang und die Lechlände zum Alatsee und zurück.

OStR Kiesel

ISLI 2026

International Student Leadership Institute in Oberwesel

Auch dieses Jahr wurden wieder zehn Schülerinnen und Schüler aus Ho‘gau zum International Student Leadership Institute nach Oberwesel in der Nähe von Frankfurt eingeladen. Nach einer langen Anreise mit dem Zug durften wir sechs Tage in einer Jugendherberge verbringen und zahlreiche Workshops absolvieren sowie Vorträge von den regents (= Jugendliche, die im Vorjahr an ISLI teilgenommen haben und das Seminar dieses Jahr mitorganisiert haben) erleben. Ganz bewusst schreiben wir hier „erleben“, ISLI ist nämlich mehr als nur Vorträge und Workshops, welche stures Arbeiten erfordern. Es ist vielmehr eine Erfahrung, die man nur einmal in seinem Leben macht und die einen ganz besonderen Wert mit sich bringt.

In dieser Woche erlernt man auf der einen Seite mit 180 Jugendlichen aus acht Ländern Kern-Kompetenzen, welche für die Übernahme von Führungsrollen wichtig sind (z.B. „Wie funktioniert gute Teamarbeit?“, „Wie baue ich mein Team richtig auf und wie motiviere ich es dazu, auch schwierige Aufgaben erfolgreich zu bewältigen?“ oder „Wie können Konflikte so bewältigt werden, dass sich kein Teammitglied übergangen fühlt?“). Hierbei ist das Seminar so aufgebaut, dass immer ein Vortrag von zwei regents über eine bestimmte Führungskompetenz erfolgt, danach wird die große Menge in ihre Colour Groups (= Farbgruppen, die für die ganze Dauer von ISLI gleich bleiben und aus ca. 15 Jugendlichen bestehen) aufgeteilt, wo dann in kurzer Zeit eine Aufgabe zu dieser Kompetenz erfüllt und anschließend im Plenum vor allen vorgestellt werden muss. Hierbei standen Aufgaben wie Tiktoks drehen, Poster gestalten, Gedichte oder Liedtexte schreiben, Skripte für Sketches entwickeln und anschließend vorführen u. v. m. auf dem Tagesplan.

Auf der anderen Seite bietet das straffe Programm aber auch Platz, sich selbst (z. B. durch einen Vortrag mit anschließender Reflexion zum MBTI-Persönlichkeitstest) und die anderen Jugendlichen (z. B. im Rahmen der Ice Breakers zu Beginn des Seminars, der ISLI Olympics oder einfach beim Zusammensitzen am Abend nach Abschluss des Tagesprogramms) besser kennenzulernen. Das Issues Forum am Mittwoch bot außerdem Raum, sich über die eigene Position zu einem Thema (in diesem Jahr: Freier Wille vs. Determinismus) klarzuwerden und diese in einer Debatte auch überzeugend zu vertreten - alles auf Englisch.

Dank all dieser Aktivitäten trifft man neue Menschen, lernt deren Ansichten kennen und bindet Freundschaften, die hoffentlich ein Leben lang halten werden. Zudem ist diese Woche dafür gemacht, bewusst aus der eigenen Komfortzone herauszugehen und eine neue Umgebung auf sich wirken zu lassen. So erfolgt zum Beispiel die Einteilung der Zimmer und der Colour Groups so, dass man dort sicherlich kein bekanntes Gesicht von der eigenen Schule antreffen wird.

Zusammenfassend können wir nur sagen, dass ISLI 2026 für alle Teilnehmenden eine neue Erfahrung der ganz anderen Art und Weise darstellte, die so manche echt an ihre Grenzen brachte, viele aber auch ihre Grenzen in ganz andere Dimensionen verschieben ließ. Wir hoffen, dass Hogau noch lange Zeit eine Partnerschule von ISLI bleibt, sodass noch viele andere Schülerinnen und Schüler diese Erfahrung in ihrem Leben machen können. Abschließend gilt unser größter Dank Frau Froch, die uns diese Erfahrung erst ermöglicht hat und die ganze Fahrt im Vorhinein mit viel Aufwand organisiert hat und anschließend auch mit uns nach Oberwesel gefahren ist.

Korbinian Riedle, 11b

StRin Anna Froch

Naturwissenschaftliche Wettbewerbe

Engagement und Erfolge bei naturwissenschaftlichen Wettbewerben

Auch im Schuljahr 2025/26 bewiesen Schülerinnen unserer Schule großes Engagement, Ausdauer und Begeisterung für die Naturwissenschaften. Die Teilnahme an Wettbewerben bietet dabei eine wertvolle Gelegenheit, über den Unterricht hinaus eigenständig zu arbeiten, Interessen zu vertiefen und neue Erfahrungen zu sammeln.

Seraphina Schoch und Maya Stitzinger aus der Klasse 8b stellten sich der Herausforderung der 23. Internationalen JuniorScienceOlympiade (IJSO) 2026. Im Rahmen der anspruchsvollen Auswahlrunde führten sie eigenständig im Zweier-Team eine Reihe aufwändiger naturwissenschaftlicher Experimente zu Hause durch. Dabei waren nicht nur praktisches Geschick und theoretisches Verständnis gefragt, sondern auch eine sorgfältige Planung sowie eine strukturierte und präzise Dokumentation der Ergebnisse. Mit großem Einsatz und viel Durchhaltevermögen erarbeiteten sich die beiden Schülerinnen ein hervorragendes Ergebnis von 70 Punkten. Den Einzug in die nächste Runde verpassten sie damit denkbar knapp um lediglich 0,5 Punkte – ein Resultat, das ihre starke Leistung eindrucksvoll unterstreicht und große Anerkennung verdient.

Auch im Bereich Chemie konnte unsere Schule einen besonderen Erfolg verzeichnen: Yejin Park aus der Klasse 10d nahm am renommierten Wettbewerb „Chemie – die stimmt!“ teil. Nachdem sie die erste Runde mit sehr guten Ergebnissen absolviert hatte, wurde sie als eine von nur 30 Zehntklässlerinnen und Zehntklässlern aus ganz Bayern zur zweiten Runde eingeladen. Diese fand am 18. März 2026 an der Chemie-Fakultät der Technischen Universität München in Garching statt.

Dort erwartete die Teilnehmenden eine anspruchsvolle Klausur, die sowohl fundiertes Fachwissen als auch die Fähigkeit zum vernetzten Denken erforderte. Gemeinsam mit ihrem betreuenden Lehrer Michael Wörnzhofer erhielt Yejin Park darüber hinaus interessante Einblicke in den Universitätsalltag und die Arbeit in der Forschung. Ein besonderes Highlight war die Teilnahme an einer anschaulich und unterhaltsam gestalteten Experimentalvorlesung von Prof. Dr. Tom Nilges und seinem Team, die den Schülerinnen und Schülern aktuelle Themen der Chemie auf eindrucksvolle Weise näherbrachte.

Auch wenn es am Ende nicht ganz für das Weiterkommen in die nächste Runde – die Regionalrunde Süddeutschland – reichte, war die Teilnahme an diesem Wettbewerb eine äußerst bereichernde Erfahrung. Sie bot nicht nur die Möglichkeit, das eigene Wissen unter Beweis zu stellen, sondern auch, neue Perspektiven auf wissenschaftliches Arbeiten zu gewinnen und erste Einblicke in die Welt der Universität zu erhalten.

Wir gratulieren allen Teilnehmerinnen herzlich zu ihren hervorragenden Leistungen und danken ihnen für ihren großen Einsatz sowie ihre Begeisterung für die Naturwissenschaften. Gleichzeitig hoffen wir, dass ihre Erfolge viele weitere Schülerinnen und Schüler dazu ermutigen, im kommenden Schuljahr ebenfalls an Wettbewerben teilzunehmen, eigene Talente zu entdecken und sich neuen Herausforderungen mit Neugier, Mut und Ausdauer zu stellen.

Diese Motivation scheint schon zu wirken: seit dem 1.4. 2026 nimmt Yejin Park an der Chemie-Olympiade teil. Wir sind schon gespannt, welches Ergebnis sie beim Abschluss der ersten Runde im November 2026 erreichen wird und drücken die Daumen.

StD Wörnzhofer

Skilager der Klassen 7a und 7c in Jerzens

Vom 16. bis 20. März durften die Klassen 7a und 7c eine richtig tolle Skiwoche in Jerzens am Hochzeiger erleben. Bei strahlendem Sonnenschein und wunderschönem Bergpanorama ging es jeden Tag auf die Piste. Egal ob Anfänger oder schon geübte Skifahrer – alle hatten viel Spaß im Schnee und konnten ihre Fähigkeiten auf den Skiern deutlich verbessern.

Nach vielen Abfahrten stärkten sich alle bei leckerem Essen und erzählten begeistert von ihren Erlebnissen auf der Piste. Besonders schön war zu sehen, wie sich die Schülerinnen und Schüler gegenseitig halfen und als Gruppe immer besser zusammenwuchsen.

Ein echtes Highlight war der bunte Abend. Jede Gruppe hatte sich etwas Lustiges überlegt – mit kleinen Aufführungen, Spielen und viel Humor. Dabei wurde viel gelacht und die Stimmung war einfach großartig.

Begleitet wurden die Schülerinnen und Schüler von Frau Moller, Frau Puchele, Herrn Erk, Herrn Schießl, Herrn Baumann und Herrn Wortmann, die sich sowohl auf der Piste, als auch danach beim abendlichen Rahmenprogramm hervorragend um die Kinder kümmerten und für jeden Spaß zu haben waren.

Am Ende waren sich alle einig: Diese Woche war ein unvergessliches Erlebnis mit viel Spaß, Bewegung im Schnee und vielen schönen gemeinsamen Momenten.

Klara Mähr, 7a und Stefan Wortmann

"Yoga for teachers" in Lappland

ERASMUS-Fortbildung

Teilnehmerbericht – Erasmus+ Fortbildung in Rovaniemi, Finnland (02.–06.03.2026)

Im Zeitraum vom 2. bis 6. März 2026 nahm ich im Rahmen des Erasmus+ Programms an einer fünftägigen Fortbildung zum Thema Achtsamkeit, Yoga und Entspannung im schulischen Kontext in Rovaniemi, Finnland teil. Die Fortbildung fand in der ruhigen und eindrucksvollen Natur Lapplands statt und bot eine gelungene Verbindung aus theoretischen Impulsen, praktischen Übungen und interkulturellem Austausch.

Der Kurs beschäftigte sich mit den Grundlagen von Yoga und Achtsamkeit sowie deren Bedeutung für das Wohlbefinden von pädagogischem Personal und Schülerinnen und Schülern. Während der fünf Tage lernte ich verschiedene Yoga-Stile, grundlegende Prinzipien der yogischen Philosophie sowie Achtsamkeitspraktiken kennen. Ein zentraler Bestandteil waren praktische Übungen wie Yoga-Positionen (Asanas), Atemübungen (Pranayama), Meditation und verschiedene Entspannungstechniken, die sowohl für den persönlichen Ausgleich als auch für den Einsatz im schulischen Alltag geeignet sind.

Besonders bereichernd war die Möglichkeit, diese Methoden praktisch zu erproben. Neben den Indoor-Einheiten fanden auch Achtsamkeitsspaziergänge, Meditation im Wald und Übungen in der Natur statt. Die beeindruckende Landschaft Lapplands hat dabei eindrucksvoll gezeigt, wie stark Naturerfahrungen zur inneren Ruhe und Konzentration beitragen können „Diese Übungen können leicht auf Hogau übertragen werden, da wir hier die Natur in unmittelbarer Nähe haben. Yogaübungen in der freien Natur sind besonders gut dazu geeignet, Jugendlichen einen affektiven Zugang zur Wertschätzung unserer Umwelt zu eröffnen – was ja ein erklärtes Global des Erasmus-Entwicklungsprogrammes Hogaus darstellt.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Fortbildung war der interkulturelle Austausch mit pädagogischen Fachkräften aus verschiedenen europäischen Bildungssystemen. Die Gespräche über unterschiedliche schulische Rahmenbedingungen, Herausforderungen und Lösungsansätze habe ich als sehr bereichernd empfunden. Es war inspirierend zu sehen, wie vielfältig Achtsamkeits- und Entspannungsangebote bereits in anderen Ländern in den Schulalltag integriert werden. In anderen Ländern sind Achsamkeitsübungen im Schulleben bereits fest integriert bzw. im Aufbau.

Ich plane daher, die im Kurs erlernten Methoden gezielt in den Alltag des Internats zu integrieren. Denkbar sind beispielsweise kleine Yoga-Workshops für interessierte Schülerinnen und Schüler, kurze Stille- oder Atemimpulse in besonders stressigen Phasen, etwa vor Prüfungen, sowie Achtsamkeitsübungen zur Förderung von Konzentration und emotionaler Stabilität. Ziel ist es, den Jugendlichen einfache Werkzeuge an die Hand zu geben, mit denen sie ihren Alltag bewusster und ausgeglichener gestalten können. Die gewonnenen Kenntnisse und Erfahrungen möchte ich nachhaltig in meine Arbeit einfließen lassen, um das Wohlbefinden und die Lernfähigkeit unserer Schülerinnen und Schüler langfristig zu stärken.

Auch persönlich habe ich die Fortbildung als sehr bereichernd erlebt. Die Kombination aus Bewegung, Naturerfahrung, Reflexion und internationalem Austausch hat mir neue Perspektiven eröffnet und mir gezeigt, wie wichtig es ist, auch im pädagogischen Alltag Momente der Achtsamkeit und Selbstfürsorge zu schaffen.

Dorit Gairhos

VERANSTALTUNG: ELEKTRA

Theaterprojekt des Hogauer Schultheaters

Würdest Du Deinen Vater rächen, den Deine Mutter geopfert hat?

Elektra ist traumatisiert. Hilflos musste sie miterleben, wie ihre eigene Mutter ihren Vater aus Rache heimtückisch erschlagen hat und nun im Palast von Mykene mit einem neuen Mann herrscht. Während ihre Schwester sich mit der Situation arrangiert, kann Elektra nicht vergessen. Getrieben von Trauer, Angst und Rachegelüsten sehnt sie sich nach der Rückkehr ihres Bruders Orest aus dem Exil, dem einzigen, der ihren sehnlichsten Wünsch erfüllen kann: den ermordeten Vater zu rächen und die eigene Mutter zu töten.

Mit Elektra wagt sich das Hogauer Schultheater seit langem erstmals wieder an die Aufführung einer klassischen Tragödie, die in der Bearbeitung von Theresa Sperling zu neuem Leben erwacht. In einer aufrichtigen und bildgewaltigen Inszenierung fühlen sich die neun spielenden Schülerinnen in das tragische Schicksal eines tief verletzten Mädchens ein, das nach einem Ausweg aus dem eigenen inneren Gefühlschaos sucht, letztlich jedoch im Spannungsfeld zwischen kindlicher Sehnsucht, Wut, Trauer, Hoffnung und Verzweiflung zerrieben wird und schließlich erkennen muss, dass es genau zu dem geworden ist, was es eigentlich bekämpfen wollte.

Wir laden alle Interessenten ganz herzlich zu einer unserer drei Abendvorstellungen am Mittwoch, dem 25. März, am Donnerstag, dem 26. März, sowie am Freitag, dem 27. März 2026, in die Pausenhalle des Gymnasiums Hohenschwangau ein. Beginn der Vorstellungen ist jeweils um 19.30 Uhr (Einlass mit Bewirtung ab 18.30 Uhr). Der Eintritt ist frei. Die Plätze sind begrenzt. Karten sollten daher kostenlos über die Hogau-Cloud (gym.hogau.org/theater) vorreserviert werden.

Daniel Frank, StR


Kontaktdaten der Lehramtsbotschafter