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Am 23. und 24. Juli ging im Skate-Bikepark Füssen das „Limitless Skateevent 2022“ über die Bühne - zwei Tage ganz im Zeichen der Inklusion

Was im Schuljahr 2020/21 aus einem P-Seminar Sport / Eventmanagement unter Leitung von OStR Sebastian Kiesel wuchs und zunächst der Pandemie zum Opfer gefallen war, konnte schlussendlich zusammen mit David Lebuser und Felix Brunner als Deutschlands größte Inklusionssportveranstaltung (internationaler WCMX Contest + kostenfreie, professionell angeleitete Workshops [Skateboard, Scooter, Pumptrack, Jumpline, Handbike, WCMX]) dank der Hilfe vieler motivierter Ho’gauer Schüler*innen im Juli 2022 realisiert werden.

Ein großer Dank gilt darüber hinaus all unseren Unterstützer*innen:

LEADER-Programm des Freistaats Bayern, Stiftung der Geschwister Anna und Johann Suiter, Versicherungskammer Bayern - Generalagentur Markus Egen, VR Bank Augsburg-Ostallgäu eG, Hudora, Rotary Club Reutte-Füssen, AOK, Fachklinik Enzensberg, Ruby Soho Skateshop, Mikes Bikes, Fahrschule Eger & Praun, Sparkasse Allgäu, Elektrizitätswerke Reutte, Stadtwerke Füssen, Bauunternehmen Scheibel, Via-Claudia-Camping Lechbruck, Chilloutsheadwear, Villa Ludwig Suite Hotel, Wertachtal Werkstätten, SNBD Germany, Burton, VT-Media, Rollwerk e.V. und dem gesamten Team sowie den Helfer*innen vom Jugendtreff Füssen.

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Das Video zum Event sowie alle Bilder zum Downloaden gibt es kostenfrei unter: 

https://skate-bikepark.de/index.php

Der NDR hat darüber hinaus eine halbstündige Dokumentation über das Wirken von David Lebuser und seinem Projekt Sit’N’Skate gedreht – hier ist das Limitless Skateevent ebenfalls mit vertreten.

https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/sportclub/David-Lebuser-Skaten-im-Rollstuhl,sendung1278114.html

P-Seminar Biologie präsentiert digitale Lernspiele an der LMU

Am 07. November 2022 machten sich die Seminarteilnehmer des Seminars Biologie I mit Herrn Sponbrucker frühmorgens auf den Weg nach München, um ihre digitalen Lernspiele, welche sie über eineinhalb Jahre hinweg erstellt haben, den Lehramtsstudenten an der Ludwig-Maximilians-Universität in München zu präsentieren. In den Räumen der Biologiedidaktik erläuterten die Hogauer Schüler den Studenten verschiedene Programme und Plattformen sowie deren zielgerichteten Einsatz im Biologieunterricht. Dabei wurden unter anderem digitale Infografiken, Brettspiele und auf Augmented Reality basierende Spiele vorgestellt.

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Als Dankeschön für unsere Bemühungen bekamen wir eine detaillierte Führung durch die heiligen Hallen der Biologiedidaktik, sodass das P-Seminar auch die Möglichkeit erhalten hat, hinter die Kulissen des Lehramtsstudiums zu blicken. Zudem wurden die Schüler eingeladen, am biodidaktischen Mikroskopierkurs teilzunehmen. Hand in Hand mit den Studenten durften die Hogauer unter anderem Daphnien, Salinenkrebse, Wasserpolypen und Pantoffeltierchen mikroskopieren und füttern.

Erster Schultag der neuen Fünftklässler

Zu Beginn des neuen Schuljahres 2022/23 hieß Schulleiter Thomas Schauer die Schüler in der fünften Jahrgangsstufe und deren Eltern herzlich willkommen. Nach einer kurzen Ansprache schloss die Begrüßung für Schüler und Eltern mit dem Verfassen von Wünschen, die an Luftballons in den strahlend blauen Himmel aufstiegen. Die Aktion fand hinsichtlich einer möglichst guten Umweltverträglichkeit auf Anregung des Elternbeirats mit fair gehandelten und FSC zertifizierten Luftballons aus Naturkautschuk statt.

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Exkursion ins M@chWerk der Stadtbibliothek Füssen am 26.09.2022

Seit 1.September 2022 gibt es in der Stadtbibliothek einen eigens gestalteten Raum, in dem unter anderem verschiedene Themenboxen den spielerischen, kreativen Zugang zu MINT-Themen ermöglichen: „Erneuerbare Energien“, „Windkraft“, „Sensoren“, „GreenEnergy“, „Elektrotechnik“, „Robotik“, „Magnetismus“ usw. Im Rahmen des Physikunterrichts durfte die Klasse 8c die zahlreichen Experimentierkästen des M@chWerk in der Stadtbibliothek Füssen entdecken und ausprobieren.

  • ErneuerbareEnergien
  • Magnet
  • Sensoren

75 Jahre „Hogau“ – Das wollen wir feiern!

Das Staatliche Gymnasium mit Internat Hohenschwangau feiert im Schuljahr 2022/23 das 75. Jubiläum seiner Gründung. Im Jahre 1947 beschloss die bayerische Staatsregierung die Einrichtung einer „höheren Lehranstalt mit Schülerheim für Knaben … vor allem für Flüchtlingsschüler und Schüler solcher Eltern, die in den Großstädten ausgebombt sind.“

Eingebettet in die Landschaft unterhalb der Königsschlösser hat das Gymnasium Hohenschwangau sich aus schwierigen Anfängen heraus prächtig entwickelt und eine Erfolgsgeschichte geschrieben. Aktuell besuchen ca. 780 Schülerinnen und Schüler das naturwissenschaftliche und sprachliche Gymnasium, das als Bildungsinstitution einen sehr guten Ruf in der Region genießt. Auch das staatliche Internat wird stark nachgefragt und hat über viele Jahrzehnte Schülerinnen und Schülern einen gymnasialen Bildungsabschluss ermöglicht, die aus verschiedenen Gründen nicht zu Hause wohnen können oder zusätzlicher Betreuung und Unterstützung bedürfen.

Diesen Erfolg der Schul- und Internatsgemeinschaft wollen wir in diesem Schuljahr mit zahlreichen Projekten und Aktivitäten sowie einem Festwochenende am Freitag, 14. Juli 2023 (Festakt mit geladenen Gästen) und Samstag, 15. Juli 2023 (großes Schulfest für die gesamte Familie) gemeinsam feiern. Auch die Althohenschwangauer (AHSG) werden an diesem Wochenende ihr „Ehemaligentreffen“ abhalten.

Liebe ehemalige Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte, liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Freunde des Gymnasiums Hohenschwangau,

wir freuen uns auf ein Wiedersehen in „Hogau“.

Herzlichst


Ihr
Thomas Schauer, OStD
Schulleiter

Akkreditierung als Erasmus+-Schule

logoIm vergangenen Jahr bewarb sich das Gymnasium Hohenschwangau zwei Mal erfolgreich um europäische Fördermittel mit dem Ziel, seine Schüler und Schülerinnen auf die sich verändernden Anforderungen einer zunehmend globalisierten Welt vorzubereiten. Die ideelle Konzeption und Ausarbeitung des für die Bewerbungen nötigen Europäischen Entwicklungsplanes übernahm Regina Schmid.  

Das erste Projekt (Internationale Mobilität/Leitaktion 1) ermöglicht die Entsendung von elf Lehrkräften der Schule ins Ausland, um dort Fortbildungen zum Thema Digitaler Wandel und Heterogenität zu besuchen. Diese inhaltlichen Schwerpunkte wurden im Rahmen einer Bedarfsanalyse im Vorfeld gemeinsam mit dem Kollegium ermittelt. Im aktuellen Schuljahr besuchten sieben Kollegen und Kolleginnen Weiterbildungen im europäischen Ausland. Im Folgenden berichten Herr und Frau Kiesewetter sowie Silke Naujoks und Regina Schmid über die von ihnen besuchten Programme: Zur Erasmus+ Seite

Gedenkstättenfahrt nach Polen vom 17.07. – 23.07.2022

Nach einer dreijährigen pandemiebedingten Pause konnten 23 Schülerinnen und Schüler sowie drei Lehrkräfte bewegende und bereichernde Eindrücke auf der Reise zu zwei wichtigen Erinnerungsorten deutscher Geschichte in Polen sammeln.

Zuerst führte die Studienreise nach Kreisau, ein Ort des Widerstandes gegen das NS-Regime, an dem drei geheime Treffen der Widerstandsgruppe des Kreisauer Kreises um Helmuth James von Moltke stattfanden. Wie intensiv sich die Teilnehmer mit der Widerstandsgruppe und dem Ort, der heute auch für die deutsch-polnische Versöhnung sowie europäische Verständigung steht, in Workshops auseinandergesetzt haben, veranschaulicht folgender Link:

https://www.krzyzowa.org.pl/de/dzialalnosc-2/mdsm-2/aktualnosci-2/3847-jugendaustausch-gymnasiums-hohenschwangau-17-19-07-2022-krzyzowa

Fortgesetzt wurde die Reise mit einem kurzen Aufenthalt in Breslau. Dort lernten die Schülerinnen und Schüler die wechselvolle Geschichte der Stadt sowie die bedeutende Aula der Universität kennen. Eine Besonderheit sind außerdem die vielen Zwerge, die einem überall in der Stadt begegnen und die an den stillen Protest der Studenten gegen das damals herrschende kommunistische Regime erinnern sollen.

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In den nächsten drei Tagen widmeten sich die Teilnehmer dem zentralen Erinnerungsort: der Gedenkstätte des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz. Die Gruppe besuchte im Rahmen einer geführten Tour durch eine kompetente Historikerin an zwei Vormittagen zuerst das Konzentrations- und Stammlager Auschwitz I und am nächsten Tag das ehemalige Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. An beiden Orten wird man mit millionenfachem Tod, Leid und Verbrechen konfrontiert, es sind Orte, wo den Menschen jedes Menschsein abgesprochen und jede Würde genommen wurde. Umso wichtiger ist es deshalb, anschließend diese Erlebnisse zu schildern, zu verarbeiten und miteinander zu teilen, den Emotionen und Gedanken in Reflexionsrunden Raum zu geben. Diesen Raum bietet die Internationale Jugendbegegnungsstätte in Oswiecim, die sich seit 1986 für die Aufarbeitung der Geschichte um das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz einsetzt und die auf Initiative von ehemaligen Häftlingen als Ort der Ruhe, der Reflexion und des Dialogs gegründet wurde, um die Erinnerungen für die Nachwelt wachzuhalten.

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Zum Abschluss verbrachte die Gruppe den Tag in der wunderschönen Stadt Krakau, bis ins 16. Jahrhundert die Hauptstadt des Königreichs Polen sowie Sitz der zweitältesten mitteleuropäischen Universität. Zahlreiche Bauwerke der Gotik, der Renaissance und des Barock schmücken das Stadtbild, wie die äußerst mitreißende Stadtführerin eindrucksvoll erläuterte. Ein gemeinsames Abendessen in einem jüdischen Restaurant mit einem Klezmer-Konzert rundete stimmig die interessante und intensive Reise ab.

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Claudia Geiger, OStRin