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Auslandsaufenthalt

Auslandsaufenthalt alleRichtungen

Bild von Lennart Bruchhaus auf Pixabay



“Exchange isn’t a year in your life,

it’s a life in a year.”

Hinweis zur COVID-19-Pandemie

Die letztliche Durchführung der Austauschprogramme ist selbstverständlich vorbehaltlich der Entwicklung des Infektionsgeschehens und der damit zusammenhängenden Einreise- und Hygienebestimmungen zu sehen. Aufgrund der Pandemie können die Veranstalter keine verbindliche Zusage geben, dass die Austauschprogramme wie geplant stattfinden können. Dies hängt von den Entwicklungen der Infektionssituation in Deutschland ab, sowie von den Entwicklungen im jeweiligen Gastland. Die Veranstalter stehen in Kontakt mit dem Staatsministerium und haben bei ihren Planungen oder kurzfristig notwendigem Handlungsbedarf immer das Wohl der Programmteilnehmerinnen und -teilnehmer im Blick.

Motivation              

Der internationale Schüleraustausch gewinnt uneingeschränkt an Bedeutung. Dies gilt sowohl für den wechselseitigen Gruppenaustausch im Rahmen von Schulpartnerschaften als auch für individuelle zwei- bis dreimonatige Austauschprogramme auf Gegenseitigkeit, sowie Halbjahres- oder Jahresaufenthalte für einzelne Schülerinnen und Schüler.

Wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass der internationale Schüleraustausch eine zentrale und nachhaltige Erfahrung im Leben vieler junger Menschen darstellt. Längere Auslandsaufenthalte im Rahmen eines Schüleraustauschs fördern u.a.:

  • Selbstsicherheit
  • Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten
  • Soziale Kompetenz
  • Offenheit für neue Erfahrungen
  • Interkulturelle Kompetenz (Schlüsselqualifikation in unserer zunehmend globalisierten Welt!)
  • Fremdsprachliche Kompetenz
  • Identitätsbildung

 

Rahmenbedingungen und Zeitpunkt eines Auslandsaufenthalts

Wer einen längeren Zeitraum allein als Schüler ins Ausland möchte, kann während des Schuljahres beurlaubt werden. Dazu muss während der Beurlaubung eine ausländische Schule, die der von dem Schüler besuchten Schulart entspricht, regelmäßig besucht werden. Die Entscheidung, ob man sich für einen längeren Zeitraum aus dem bayerischen Schulsystem "ausklinken" und eigene Erfahrungen an einer Schule im Ausland sammeln will, sollte gut mit den Erziehungsberechtigten, den Lehrkräften und der Schulleitung abgestimmt werden. Hilfestellungen bei Fragen zur Schullaufbahn können dabei auch die Beratungslehrkräfte an der Schule und Schulberatungsstellen geben.

Leitfäden bei der Suche nach Anbietern von Schüleraustauschprogrammen mit Marktübersicht und auch Tipps zur Finanzierung und Versicherung bis hin zum Kurzüberblick über die Schulsysteme verschiedener Zielländer bieten die Publikationen der unabhängigen und gemeinnützigen Aktion Bildungsinformation e.V., die auf deren Homepage http://www.abi-ev.de/ bezogen werden können.

Anm.: Die Jahrgangsstufen beziehen sich im Folgenden auf das 8-jährige Gymnasium. Für das 9-jährige Gymnasium (die Schüler des ersten g9-Jahrgangs befinden sich im aktuellen Schuljahr 2020/21 in Klasse 8) gibt es leider noch keine verbindlichen Auskünfte des KM. Es ist allerdings davon auszugehen, dass sich die hier gemachten Angaben jeweils um ein Jahr verschieben (aus Jahrgangsstufe 8 im 8-jährigen Gymnasium wird Jahrgangsstufe 9 im 9-jährigen Gymnasium, etc.).

Werden weniger als 6 Monate vor Eintritt in die Qualifikationsphase an einer Schule im Ausland verbracht, stellt die Integration dieses Aufenthalts in die 8., 9. oder 10. Klasse normalerweise kein Problem dar. Dies gilt vor allem für einen Aufenthalt, der im 1. Schulhalbjahr stattfindet.

Wenn man nach der Jahrgangsstufe 9 für ein halbes oder ein ganzes Schuljahr ins Ausland geht, kann der Auslandsaufenthalt ohne Zeitverlust absolviert werden, indem man anschließend in das 2. Halbjahr der Jahrgangsstufe 10 bzw. direkt in die Jahrgangsstufe 11 zurückkehrt, wobei Letzteres mit einer Probezeit in der Q 11 verbunden ist.

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, den Auslandsaufenthalt im Rahmen eines zusätzlichen Schuljahres zu absolvieren.

Die Qualifikationsphase (Q11/Q12) muss immer komplett durchlaufen werden!

 

Daraus ergeben sich bei einem halb- oder ganzjährigen Auslandsaufenthalt nach der 9. Klasse vier verschiedene Möglichkeiten:

Zeitplan Austausch

  1. Die Schüler besuchen im ersten Halbjahr der Jahrgangsstufe 10 eine Schule im Ausland und rücken nach ihrer Rückkehr und dem Bestehen der Jahrgangsstufe 10 in die Jahrgangsstufe 11 vor.
  2. Sie besuchen in Jahrgangsstufe 10 ganzjährig eine Schule im Ausland und rücken anschließend auf Probe in die Jahrgangsstufe 11 vor. Die Probezeit gilt als bestanden, wenn in 11/1 in den Fächern Deutsch und Mathematik sowie der fortgeführten Fremdsprache höchstens einmal weniger als 5 Punkte und in den belegungspflichtigen Kursen (ohne Sport) höchstens zweimal weniger als 5 Punkte - in keinem Fall jedoch weniger als 1 Punkt - als Halbjahresleistung erzielt sind. Mit Bestehen dieser Probezeit wird auch der Mittlere Schulabschluss Als Zulassung für die Addita gilt die Note der 9. Jahrgangsstufe.
  3. Sie besuchen in Jahrgangsstufe 11 ganzjährig eine Schule im Ausland und wiederholen nach ihrer Rückkehr die Jahrgangsstufe 11. Ein Vorrücken auf Probe in Jahrgangsstufe 12 ist nicht möglich, da die Jahrgangsstufen 11 und 12 zusammen die Qualifikationsphase der Oberstufe bilden. Es handelt sich damit um ein zusätzliches Schuljahr, welches jedoch nach §41.3 Satz 2 GSO nicht auf die Höchstausbildungsdauer angerechnet wird.
  4. Sie besuchen nach dem ersten Halbjahr der Jahrgangsstufe 10 für ein ganzes Jahr eine Schule im Ausland und absolvieren nach ihrer Rückkehr das zweite Halbjahr der Jahrgangsstufe 10.

Quelle: https://www.gymnasiale-oberstufe.bayern.de/faecherwahl-und-belegung/informationen-fuer-jgst-9/schulbesuch-im-ausland.html

Übersicht über die beliebtesten Programme (zum Anklicken)

Auslandsaufenthalte 02 21

Bitte informiert Euch rechtzeitig über ein Programm, das euch interessiert.

Die Bewerbung erfolgt i.d.R. ein bis anderthalb Jahre vor Reiseantritt!

 

 

Ansprechpartner

StRin Carina Baumann

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Erfahrungsberichte