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Schüleraustausch

Schüleraustausch Treviso

Seit dem Schuljahr 2014/15 bietet das Gymnasium Hohenschwangau Italienisch als spätbeginnende Fremdsprache an (ab der 10. Klasse). Für eben diese Italienisch-Lerner wird ein Austausch mit einer italienischen Schule angeboten werden.

Im Schuljahr 2017/18 fand erneut der Schüleraustausch des Gymnasiums Hohenschwangau mit dem Wirtschaftsgymnasium in Treviso statt. Im März 2018 besuchten 18 italienische Schüler für eine Woche unsere Schule und wohnten bei ihren jeweiligen Austauschpartnern. Den Schülern wurde hier ein vielseitiges Programm geboten. Es wurden einige Städte besichtigt, darunter Füssen, Kempten und München. Auch das Schloss Neuschwanstein erkundeten die Italiener voller Interesse. Vor den Ausflügen waren sie meist für ein paar Stunden bei den deutschen Klassen im Unterricht. Ein Nachmittag stand uns frei zur Verfügung und so gingen die Schüler mit ihren Austauschpartnern zum Beispiel zum Bowlen oder zum Schwimmen. Am Freitag, dem letzten Abend, gab es eine kleine Abschiedsfeier und am Samstagmorgen traten die Italiener ihre Heimreise nach Treviso an.

Im Mai stand dann der Besuch der Deutschen in Treviso an. Nach sechsstündiger Busfahrt erreichten wir endlich unsere Freunde in Italien. Auch die Deutschen hatten bei ihren Austauschpartnern eine durchgeplante Woche mit einer Menge Programm. Neben einer Stadtführung durch Treviso gab es auch eine Führung mit anschließender Weinprobe im Weingut Bortolomiol in Valdobbiadene und eine Fahrt nach Padua. Das Highlight der Woche war der Tagesausflug nach Venedig. Dor besichtigten wir den Dogenpalast und das Operntheater La Fenice und hatten danach noch ein wenig Zeit, alleine durch die Stadt zu laufen. Auch in Italien gab es nach fünf Stunden Unterricht am Mittwoch einen freien Nachmittag, an dem die meisten ans Meer nach Jesolo fuhren. Für Freitag hatten die Italiener eine Abschiedsfeier mit selbstgemachtem Buffet in einem Park organisiert und am nächsten Tag mussten wir Italien schweren Herzens wieder verlassen. In der kurzen Zeit sind viele neue Freundschaften entstanden und wir hoffen alle auf ein baldiges Wiedersehen.

Laura Böck, 10a und Johanna Hollerbach, 10c, 6/2018

 

Schüleraustausch Belgien

"Allez, on y va au Nord" oder "Wenn Lederhosen auf des frites belges treffen"

Wir schreiben das Schuljahr 2011/12 und der Schulbetrieb kommt nach sechs Wochen Ferien wieder so langsam in Gang. Auch in der Französischklasse der 10. Jahrgangsstufe kehrt der Alltag von Hausaufgaben und Extemporalen wieder ein, doch dieses Jahr liegt etwas in der Luft. Es ist als wehe eine leichte Meeresbrise durch die Klasse.

Doch plötzlich war ein kleiner Hauch dieses Windes auch in die Q11 geflogen, denn dieses Jahr durfte ich, als 11. Klässlerin auch mitfahren. Da ich erst letztes Jahr an diese Schule kam - zu spät, um mich für den Austausch zu bewerben - durfte ich in diesem Schuljahr mitfahren, nachdem Frau Buchbauer noch einen Platz für mich frei hatte und meine Begeisterung für   eine Belgienreise immer noch bestand.

So kam es dann also, dass unsere Gruppe von 13 deutschen Schülern nach mehreren Treffen endlich unsere Gastschüler und Gastschülerinnen, vorerst über das Internet kennenlernten.

Mit „meiner Belgierin“ Sarah freundete ich mich schnell an, und die Vorfreude auf den Besuch in Brüssel wurde immer größer.

Am 22.10.2011 war es dann soweit: Wir fuhren mit dem Zug gen Norden!

In meiner Gastfamilie wurde ich sehr herzlich aufgenommen, direkt fanden sich Gesprächthemen, vielleicht auch, weil Sarahs Vater aus Deutschland stammt. Den ersten richtigen Tag in der fremden „Weltstadt“ verbrachten alle Deutschen und Belgier zusammen beim Bowlen, um sich alle besser kennen zu lernen.

Doch von nun an begann ein straffer Terminplan, der jeden Morgen mit dem Weckerklingeln um 6:00 Uhr begann. Wir besuchten mit unseren Austauschpartnern die Schule und nachmittags unternahmen wir Ausflüge in die Umgebung sowie an die Nordseeküste und andere interessante Orte rund um und in Brüssel.

Am besten gefiel mir der Ort Ostend direkt am Meer, weil mich die Küstenlandschaft und der Strand an meine Heimat erinnert haben.

Eine alles in allem schöne, anstrengende und aufregende Woche.

Als die Belgier dann im Frühjahr zu uns nach Bayern reisten und wir sie an Bahnhof erwarteten, hatte ich eine ganz besondere Überraschung für Sarah. Da ich im Internat wohne, bekam sie ihr eigenes Internatszimmer, wie ich später von ihr erfuhr, wollte sie das schon immer mal ausprobieren.

Auch hier in Deutschland haben wir so viel unternommen, dass diese sieben Tage mit unseren Austauschpartnern gleichsam anstrengend und interessant waren. Besonders gefreut hat mich, dass ich mit Sarah zusammen Bayern auf eine ganz neue Art kennen gelernt habe. Schließlich wohne ich erst seit zwei Jahren hier und so waren die Ausflüge in das Deutsche Museum oder das Schloss Neuschwanstein auch für mich sehr eindrucksvolle Erlebnisse.

Ein kurzes Wort zu Kommunikation:

Die Sprache, la communication, the language, egal wie man es nennen möchte: Dieser Austausch hat vielen von uns nicht nur in Französisch oder Englisch einen größeren Wortschatz gebracht, sondern vor allem unsere Kommunikations-Skills, wie man so schön sagt, auf die Probe gestellt.

Ich denke, ich spreche im Namen aller, wenn ich sage: „ …ein Wort ist nur so gut wie seine Bedeutung. Wer mit neuen Menschen in Kontakt kommen will, der könnte es nicht besser machen als in dieser Gruppe…!“

DANKE, LEUTE, FÜR DIESE ERFAHRUNG, UND DASS ICH SIE MIT EUCH TEILEN DURFTE!

Marisa Schult, Q11

Schüleraustausch Schweden

Endlich war der Tag da, auf den wir alle so lange gewartet hatten!

Wir, die 20 Ho'gauer, freuten uns auf unsere Reise nach Göteborg, der zweitgrößten Stadt Schwedens. Es war Freitagmorgen, noch nicht einmal 6.00 Uhr, als wir müde und verschlafen nach und nach am Füssener Bahnhof ankamen. Nur nicht trödeln, denn der Flieger wartet ganz bestimmt nicht! Nach stundenlanger Zugfahrt trafen wir rechtzeitig am Flughafen Frankfurt/Hahn ein. Doch das Zittern begann bei einigen schon jetzt! Da das Gepäck die 20 kg – Grenze nicht überschreiten durfte, wurde bei den meisten Mädels Panik ausgelöst .Aber wir hatten wieder mal Glück! Puhhh!


Nachdem uns die "Ryan Air" sicher nach Göteborg brachte – auch hier verlief alles gut, aber wie sollte es auch anders sein, wenn Engel schon mal reisen - fanden wir uns in einer etwas groß geratenen Hütte wieder, die man dort Flugplatz nannte. Als wir jedoch die Menschentraube vor dem Eingang sahen, war alles Nebensache…
Seit einer Stunde erwarteten uns unsere Schwedischen Austauschschüler!
1000 Fragen gingen uns durch den Kopf "Werden Sie uns mögen?", "Werden sie uns auf Englisch verstehen?" Der erste Eindruck zählt: Also raus jetzt und Kopf hoch! Da standen wir nun. Jeder wurde von seiner Gastfamilie, bei der er eine Woche wohnen würde, in Empfang genommen und herzlich begrüßt.
Jetzt ging es erst einmal ab nach Hause, der Rest des Wochenendes stand uns nämlich zur freien Verfügung. Doch schon am 1. Abend trafen sich die meisten auf dem Konzert eines sehr berühmten schwedischen Popstars, es war für alle ein toller Abend.

Am Montag besuchten wir die schwedische Schule. Unser einziges Gesprächsthema war natürlich, welche Erlebnisse jeder von uns am Wochenende hatte und wie wir bei den Gastfamilien aufgenommen wurden. Fast alle verstanden sich sehr gut mit den Austauschpartnern. Einige - vor allem die Mädels – schwärmten von der tollen Innenstadt Göteborgs, andere besuchten den Zoo und streichelten Elche oder verbrachten das Wochenende in den Sommerhäusern.
Alle dachten Schule ist langweilig – tja, ehrlich gesagt, war es auch so. Allerdings zur Verwunderung der Deutschen – durften schwedische Schüler ihre Lehrer duzen, was auch Herrn Nold und Herr von Polenz, wahrscheinlich aus Anpassungsgründen – zu dieser Zeit großzügig erlaubten. Hallo Gerry! Hallo Flo!
Während der Woche haben wir zusammen Vieles unternommen, das uns auch im Nachhinein – wenn wir die Fotos anschauen – immer noch freut, z.B. unternahmen wir eine Fahrt mit dem Paddan (ein Schiff aus dem man sämtliche Sehenswürdigkeiten von Göteburg sehen kann), wir besuchten das Universum (wir waren mitten im Regenwald und "schmusten" mit "gefährlichen" Rochen ), die Insel Mardstrand und was natürlich nicht fehlen durfte war der Besuch der Keksfabrik. Übrigens, die Kekse gibt es auch hier zu kaufen – Wo? Na ja, bei Ikea! Die Fabrik war ein besonderes Erlebnis! Wir wurden in die Geheimnisse der schwedischen Keksproduktion eingeweiht. Wir durften alles probieren – bis uns schlecht war. Bis auf geplante gemeinsame Unternehmungen durften wir unsere Freizeit auch selbst gestalten. Meistens trafen wir uns zum "Shopping", Fußballmatch oder Billard spielen. Abends hatten wir jede Menge Spaß bei unseren Grillfesten, woraus sich schon bald internationale Freundschaften entwickelten.

Die Woche verging rasend schnell und ehe wir uns umsahen war Freitag 18.30 Uhr. Treffpunkt für unseren Abschied und unsere Abreise war am deutschen Kai der Stena Line. Eine Woche Schwedenaustausch zur "Verbesserung unserer Englischkenntnisse", (lt. Kultusministerium) ist vorbei. Es hieß Abschied nehmen! Keiner wollte so richtig nach Hause, jeder hatte seine Gastfamilie ins Herzen geschlossen und neue, hoffentlich langjährige Freundschaften sind entstanden. Wir freuen uns schon jetzt auf ein Wiedersehen im Mai 2007.
Die 20 Deutschen Schüler verlassen Schweden und checken auf der Fähre ein. Das perfekte Finish einer wunderbaren Woche durften wir dann noch auf der Stena Line der Fähre von Göteburg nach Kiel erleben. Duty Free Shop, Spielautomaten, Disko und ein super starkes Frühstückbuffet verschönerten uns einen Teil der Reise nach Hause – nach Deutschland. Die restliche Strecke von Kiel nach Füssen legten wir standesgemäß in der 1. Klasse des ICE zurück.
In der Zwischenzeit waren wir ca. 27 Stunden unterwegs, gegen 22.00 Uhr trafen wir in Füssen ein und freuten uns "wieder zu Hause zu sein"!
Aber in einem sind wir uns alle einig – dieses Erlebnis wird wohl keiner so schnell vergessen.

Jamila Reiter und Vivian Voigt (10/06)