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Ethik

EthikInfolge der überaus starken Einbindung affektiver Lernziele gelten für den Ethikunterricht im Unterschied zu anderen Fächern eigene Prinzipien, die hier schlagwortartig in zehn Punkten zusammengefasst werden:

  1. Ethik ist Prinzip des Ethikunterrichts, d.h. im Ethikunterricht wird nicht nur über Werte und Normen geredet, sondern auch im Unterricht gemeinsam verwirklicht. Dieser kann so auch die Chance bieten, neue für richtig erkannte Einstellungen und Haltungen zu erproben.
  2. Der Ethikunterricht versucht, dem Schüler Unterstützung und Orientierung bei der Lebensgestaltung zu geben.
  3. Erzieherisches Wirken hat Vorrang vor reiner kognitiver Wissensvermittlung. Wissen ist die Grundlage für die Wertung des eigenen Verhaltens.
  4. Der Ethikunterricht zeigt alternative Standpunkte, Einstellungen und Wertungen als Fundament für eine eigene Entscheidung auf, auch als Schutz vor Ideologien und Manipulation.
  5. Der Unterricht baut vor allem auf den Erfahrungen der Schüler auf. Deren Verhalten sollte als Grundlage für die weitere Unterrichtsgestaltung berücksichtigt werden.
  6. Offenheit und gegenseitiges Vertrauen sollen den Unterricht prägen.
  7. Toleranz gegenüber Andersdenkenden ist selbstverständlich.
  8. Selbsttätigkeit und Aktivierung der Schüler müssen im Vordergrund stehen.
  9. Der Ethikunterricht ist besonders erfolgreich, wenn er flexibel gestaltet wird, d.h. wenn er die Erfahrungen der Schüler, ihr Wissen, ihre Interessen und die aktuellen und örtlichen Gegebenheiten berücksichtigt.
  10. Der Unterrichtsstil kann nur sozial-integrativ und demokratisch sein. Ein lebendiges Unterrichtsgespräch mit der Entwicklung von Werten sollte im Vordergrund stehen.

StD Gerd Ripperger
Fachbetreuer für Ethik