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Deutsch

DeutschDas Fach Deutsch wird im Fachprofil des gültigen Lehrplans zurecht als „ein Leitfach gymnasialer Schulbildung“ bezeichnet, weil die (Mutter-)Sprache und ihre mündliche sowie schriftliche Beherrschung ein wesentliches Kennzeichen des Menschseins ist. Die sprachliche Ausdrucksfähigkeit leistet einen einzigartigen Beitrag zur „Welterschließung“ und für „Kritikfähigkeit und Selbstreflexion“. Ludwig Wittgenstein fasst diese Kernaufgabe der Sprache in den prägnanten Satz: „Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt.“
Dies gilt für das Verfassen packender Erzählungen wie für die Auseinandersetzung mit pragmatischen und literarischen Texten und nicht zuletzt für die Entfaltung einer Argumentation. Das Fach Deutsch vermittelt somit Kompetenzen, die weit über das Fach selbst, ja über die Schule an sich hinausreichen.
Neben der Schulung der Ausdrucksfähigkeit werden die Schüler durch altersgerechte Texte mit Literatur vertraut gemacht, so dass sie das jeweilige Beziehungsnetz zwischen Autor und literarischer Figur, Leser und Werk sowie Form und Inhalt erkennen lernen. Vor allem in den ersten Jahren verwenden wir an unserer Schule das Lehrwerk „P.A.U.L. D.“ und ergänzen dieses durch die Lektüre von Jugendbuchklassikern sowie Jugendbüchern, die auf aktuelle Themen Bezug nehmen.
Ab der Mittelstufe bereichert der Aufbau eines literarischen Überblicks (Epochen, literarische Gattungen) das allgemeine Kulturwissen. Neben der direkten Auseinandersetzung mit literarischen Texten tragen der Besuch von Theateraufführungen, Dichterlesungen und künstlerischer Umsetzung von Literatur ebenso zum Fachprofil bei wie der Umgang mit digitalen Medien.
Entgegen der weitverbreiteten Fehleinschätzung, für das Fach Deutsch könne / müsse man nichts tun, da man die Muttersprache natürlich schon beherrsche, ist es für einen langfristigen Erfolg in diesem Fach unerlässlich, in sämtlichen Jahrgangsstufen das nötige Engagement zu zeigen und angebotene Schreibanlässe zu nützen.
Ziel des Deutschunterrichts ist es, die Schüler bis zur Oberstufe zu einem flexiblen und sicheren Umgang mit Texten und Themen zu befähigen, was für alle Aufgabenstellungen der Abiturprüfung wie auch für das Leben nach der Schule von Bedeutung ist.

StDin Christine Egger, StD Georg Grimm
Fachbetreuer für Deutsch


Vorlesewettbewerb 2019/2020

2019 Vorlesewettbewerb David OsterriedDavid Osterried (6A) ist Gewinner des Schulentscheids am Gymnasium Hohenschwangau

Die Sechstklässler und Sechstklässlerinnen des Gymnasiums Hohenschwangau holten auch dieses Jahr ihre Lieblingsbücher hervor, übten fleißig und lasen sich gegenseitig um die Wette vor, um optimal vorbereitet zu sein auf den 61. bundesweiten Vorlesewettbewerb. Denn nur wer wirklich klar und deutlich vorliest, wer richtig betont und es schafft, mit seinem Vortrag die Fantasie der Zuhörerschaft zu erwecken, hat eine Chance auf den Schulsieg.

Diesen ergatterte heuer David Osterried (6A), der sich gegen die beiden anderen Finalistinnen Pia Keller (6B) und Sophia Stückl (6C) durchsetzen konnte. David las aus der spannenden Jugend-Phantasy-Reihe „Lockwood & Co“ von Jonathan Stroud vor und fesselte die Jury mit seinem ausdrucksstarken Vortrag. Mit dem Schulsieg hat sich David für den Stadt- bzw. Kreisentscheid qualifiziert. Wir gratulieren!

Theatervorstellung des P-Seminars Deutsch (Q12)

2019 12 02 Theater FaustDas erstmalig im Schuljahr 2018/19 gewählte P-Seminar „Inszenierung eines Dramas aus dem Lektürekanon der Oberstufe“ unter der Leitung von Ingrid Buchbauer führt am 2. und 3. Dezember jeweils um 19.30 Uhr seine selbst getextete Fassung von J. W. von Goethes „Faust“ in der Pausenhalle Ost des Gymnasiums Hohenschwangau auf. In der modernen Version des bekannten Stoffes verlagert Faust seinen ungezügelten Forschertrieb mit Mephistos Hilfe und der Vernunft Wagners zum Trotz auf das Internet, wo die einsame und wohlstandsverwahrloste Greta sein Opfer wird. Der Eintritt ist frei – über Spenden freuen sich sowohl die Schauspieler/-innen als auch das P-Seminar „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“, das die Verpflegung übernimmt.

Großer Erfolg mit "Herbert oder Die große Versöhnung"

2019 10 08 Theater HerbertIm Oktober brachte die Theatergruppe unter der Leitung von Ingrid Buchbauer und Daniel Frank das selbsterdachte Werk „Herbert oder Die große Versöhnung“ auf die Bühne. Mit großer Spielfreude und beachtlichem Einsatz wurde den Zuschauern vor Augen geführt, wie der Internatsgeist Herbert nach seinem versehentlichen Erscheinen auf der Mitternachtsparty die Schülerinnen in die Aussöhnung mit seinem Bruder einbindet, der mittlerweile ungeduldiger und zynischer Direktor der Schule Burg Schwanstein ist. Ein Gespenstergesetz besagt, dass er nie direkt um Hilfe bitten darf, weshalb sich die Schülerinnen ganz schön anstrengen müssen, um der Herausforderung gerecht zu werden. Und dann sind ja da auch noch diese vier renitenten Rockerinnen, die gar nicht einsehen wollen, dass auch sie Verantwortung tragen. Zum Glück haben der gutmütige Sportlehrer Herr Herbst und die etwas naive Frau Blockfisch viel Verständnis für die Mädchen und so gelingt es letzten Endes, die große Versöhnung zwischen Direktor Schweizer und seinem bei einem Unglücksfall verstorbenen Bruder Herbert herbeizuführen. Nun kann Herbert ein glückliches Gespenst in der Geisterwelt werden, braucht die Schule nicht mehr heimzusuchen und dank des gegebenen Versprechens wird Herr Schweizer wohl ein besserer Lehrer werden.

Die bei den sehr geglückten Aufführungen entstandene Gruppendynamik und die Harmonie zwischen den Kindern haben dazu beigetragen, dass es auch im Oktober 2020 wieder ein Theaterstück mit denselben Schauspielern und ein paar wenigen Neulingen geben wird. Darin wird ein zauberhafter Requisitenkeller die tragende Rolle spielen – mehr wird noch nicht verraten!

Hogauer Schüler präsentieren raffinierte Symbiose aus Witz und Tiefgang

2019 10 09 Theater Unterstufe„Herbert - Die große Versöhnung" - unter diesem Titel stand das diesjährige Stück der Theatergruppe des Gymnasiums Hohenschwangau. Bereits im letzten Schuljahr hatten sich die Kinder getroffen und sich den Plot der Geschichte überlegt, woraus die Theaterleiterin Ingrid Buchbauer dann das Stück schrieb. Mit Begleitung des Orchesters präsentierten die Schüler die Geschichte von Herbert, dem Hausgespenst des Internats Burg Schwanstein. Er kam selbst als Schüler gemeinsam mit seinem Bruder und Lehrer Theodor Schweitzer nach dem Tod der Eltern an die Schule.

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