• Gelände von oben
  • Schulhof Rundumblick
  • Schulhof mit Schloss
  • Bibliothek Sitzecke
  • Zauberei mit Elektrostatik
  • Absorption Na-Flamme

Hogauer Schüler präsentieren raffinierte Symbiose aus Witz und Tiefgang

2019 10 09 Theater Unterstufe„Herbert - Die große Versöhnung" - unter diesem Titel stand das diesjährige Stück der Theatergruppe des Gymnasiums Hohenschwangau. Bereits im letzten Schuljahr hatten sich die Kinder getroffen und sich den Plot der Geschichte überlegt, woraus die Theaterleiterin Ingrid Buchbauer dann das Stück schrieb. Mit Begleitung des Orchesters präsentierten die Schüler die Geschichte von Herbert, dem Hausgespenst des Internats Burg Schwanstein. Er kam selbst als Schüler gemeinsam mit seinem Bruder und Lehrer Theodor Schweitzer nach dem Tod der Eltern an die Schule. Nach einem Streit mit seinem Bruder über die letzte Erinnerung an die Eltern - eine Schmuckschatulle - rannte Herbert davon und kam bei einem Sturz ums Leben. Seinen Bruder nahm dies sehr mit und  er ist seit dem ein sehr strenger und unbeliebter Lehrer. Mit Unterstützung der Lehrerkollegen Herrn Herbst und Frau Blockfisch können die Schüler alle Inhalte des Schmuckkästchens sammeln und dadurch Herrn Schweitzer mit dem Geist seines Bruders zusammenbringen und sich aussprechen lassen.
Bei den Zuschauern sorgte das Stück für Begeisterung. Magdalena aus der 5. Klasse gefiel es sehr gut: „Ich fand es spitze! Am lustigsten war der Geist!" Auch ihre Freundin Jade fand die Szene, als das Gespenst das erste Mal auftaucht und alle erschreckt, sehr witzig.
Und auch von Lehrerseite gab es großen Zuspruch. Der ehemalige Unterstützer Buchbauers bei der Theaterleitung, Christoph Petraschka, zeigte sich wieder einmal beeindruckt von der Darbietung.
Am Ende der Aufführung lobte auch der Schulleiter Thomas Schauer die Gruppe inklusive der betreuenden Lehrer Ingrid Buchbauer, Daniel Frank und Britta Schneeberger für ihr großes Engagement. Die Leiter des Schultheaters waren neben der tollen schauspielerischen Leistung besonders stolz auf die Botschaft, welche die von den Kindern selbst ausgedachte Geschichte überbrachte. Nicht einfach nur "Hanni und Nanni", sondern eine Internatsgeschichte mit tiefer Bedeutung.

Lisa Gebler